Steigerwaldbahn hat Potenzial

Symbolbild zeigt einen wasserstoffbetriebenen Personenzug.

Steigerwaldbahn hat Potenzial

  • Worum geht es?

Es geht um die Reaktivierung der 2007 gänzlich stillgelegten Steigerwaldbahn zwischen Schweinfurt und Kitzingen https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Kitzingen-Schweinfurt

  • Der Personenverkehr wurde bereits im Jahr 1987 auf der Steigerwaldbahn eingestellt.
  • Bis 2001 bestand noch ein planmäßiger Güterverkehr.
  • Von 2001 bis 2006 nutzte die US-Army die Strecke.
  • Im Dezember 2007 wurde der Bahnverkehr gänzlich stillgelegt.
  • Seit 2007 setzt sich der Förderverein Steigerwald-Express für die Wiederinbetriebnahme der Strecke ein.
Symbolbild zeigt einen wasserstoffbetriebenen Personenzug.
Symbolbild zeigt einen wasserstoffbetriebenen Personenzug.

Welche Möglichkeiten gibt es?

Seit dieser Zeit gab es zahlreiche und durchaus vielversprechende Konzepte für eine sinnvolle Wiederinbetriebnahme.
Genauso aktiv wie die Befürworter des Projektes waren die Gegner der Anlage. Die Auseinandersetzung erreichte im Laufe der Zeit sogar die Bayerisches Staatsministerium des Inneren. Als einer der großen Gegner zeigten sich der Staatssekretär im Innenministerium Staatssekretär Gerhard Eck. Als weiterer erbitterter Gegner fungiert der in der Öffentlichkeit Bekannte Frank Widmaier, Mitglied des Gochsheimer Gemeinderates, einer der Anliegergemeinden.

Dagegen setzen sich zahlreiche ehrenamtliche Mitstreiter sowie die Grünen für eine Neuauflage ein. Neben dem Ersten Vereinsvorsitzenden Dietmar Parakenings setzen sich auch der
Pfarrer Heiko Kuschel und Andere für die Reaktivierung ein.

Beide Seiten haben ihre begründende Argumente für ein Pro oder auch für ein Contra. Hier muss man alle Meinungen in die Waagschale legen und zum Schluss sehen, wohin der Pendel ausschlägt.
Es kommt halt immer wieder auf die Betrachtungsweise an.

Aus meiner Sicht hat die Bahn hier ein riesiges Potenzial für den Tourismus einer ganzen Region, sowohl für Pendler und nicht zuletzt für die Energiewende und dem Schutz unseres Klimas. Wir dürfen nicht den Fehler machen, uns an frühere Erfahrungen mit längst überholten Verkehrskonzepten zu orientieren. Nein, wir müssen im Großen um die Ecke denken. Mit den modernen Möglichkeiten wie Wasserstoff und grünem Strom sind wir nicht nur in der Lage einen Teil zum Klimawandel beizutragen, wir werden langfristig in der Lage sein einen kostengünstigen Nahverkehr anzubieten. Wir können mit geschickten Konzepten den Tourismus vor unserer Haustüre gewinnbringend ausbauen. Das sind nur einige Vorteile, die uns die Reaktivierung der Steigerwaldbahn bringen wird.

Mit den entsprechenden Begleitprojekten, wie Anschluss Mit der Bahn durch die Schweinfurter Innenstadt und Verbindung zu den Dörfern und Wanderwegen im Steigerwald, bekommen die Befürworter unschlagbare Argumente. Machen wir es wie die Wanderbusse in der Rhön, dort verkehren die Busse mit speziellen Anhängern auf denen die Touris ihre Fahrräder verstauen können. So könnte man eine zusammenhängende Tourismusregion von Thüringen bis Kitzingen erschaffen. Denken wir doch mal an die Radwanderer, die so die Möglichkeit geboten bekämen, Teilstücke gemütlich mit der Regionalbahn zu nehmen.

Nehmen wir das Beispiel Pendler, in Schweinfurt haben wir zwei Hauptgruppen, die Pendler aus der Industrie mit ihren verschiedenen Schichtmodellen und als Zweites den Handel. Für die Industriependler bedarf es Zubringerbusse von den Betrieben zum Sennfelder Bahnhof, das Ganze in Verbindung mit einer Bussonderspur zur schnellen Beförderung. Für die Mitarbeitenden im Handel würde die lästige und Zeit aufreibende Parkplatzsuche am Stadtrand sowie die weiten Fußwege wegfallen.
Wenn ich mich ab und an mit dem Verkaufspersonal in der Innenstadt zwecks Parkmöglichkeiten unterhalte, wäre gerade eine solche Lösung angebracht.

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